Malaysia Philippinen

Strände Tauchen Höhlen Regenwald und mehr

 
27Mai
2014

Statistik zum Ende

Tage                        58

Flüge                       13

Zugfahrten                 2

Busfahrten               21

Bootsfahrten            27

Moped Tage              6

Tauchgänge            16

höchster Punkt  4095m

tiefster Punkt        -37m

Eindrücke      unzählbar

26Mai
2014

26.05. Kuala Lumpur

 Twin Towers – Menglisch

Kuala Lumpur - Skyline Hauptbahnhof Petronas Twin Towers obligatorisches Foto Nr.3 '06 '10 '14 Kuala Lumpur - Stadtmodel Chinatown - indischer Tempel Roti indisches Essen Chinatown - Satay Stand

Spät abends komme ich in China Town KL an. Jetzt habe ich noch volle 24h bevor mein Flieger 1:00 früh startet. Eigentlich habe ich gefühlt schon alles gesehen, trotzdem klappere ich nochmals die Highlights ab, insbesondere das obligatorische Foto vor den Petronas Twin Towers darf nicht fehlen. Ansonsten Kino, shoppen und Indisch soviel es geht (Auf Borneo sind die Chinesen in der Überzahl, auf der Peninsula sind es die Inder). Da mir jetzt nicht viel mehr einfällt, noch ein Hinweis auf die lustigen Begriffe, die man überall entdeckt. Diese sind irgendwie englisch aber phonetisch deutsch geschrieben oder menglisch?

Aiskrim - Icecream;  Muzium - Museum;  Teksi - Taxi;                                                              Sentral - Central;  Farmasi - Pharmacy;  Ekspress - Express

Generell gibt es so viele interessante oder lustige Dinge, die in Asien so anders sind als in Deutschland, aber dort erschien mir alles normal und erst zu Hause denke ich, ach Mensch, dass hätte ich fotografieren oder beschreiben sollen. Der einzige Weg ist, wieder und wieder hinzufahren und es von neuem live zu erleben.

25Mai
2014

24.05.-25.05. Melaka

Kolonialstadt – Hello Kitty – Religionen

Flugzeug Klimaanlage Dutch Square - Church, Stadthuys Tricycles Melaka - Hello Kitty St. Pauls Church Fort A Famosa Flora de la Mar - Maritim Museum Sultans Palast und Garten Wasserfront Sungai Melaka Wasserfront Sungai Melaka Wasserfront Sungai Melaka China Town - Jonker Street China Town China Town China Town Masjid Kampung Kling Masjid Kampung Hulu ind. Tempel, Moschee, chin. Tempel Zeremonie Sri Poyyatha Vinayagar Moorthi Temple Cheng Hoon Teng Temple Dumplings zum Frühstück Indisch auf dem Bananenblatt China Town - the Shantaram Jonker Street Night Market Jonker Street Night Market - Food Stall Jonker Street Night Market - Dumplings Bars Jonker Street Schlafsaal China TownTricycles Melaka Capitol Satay - lange Schlange Capitol Satay - Peanut Fondue Capitol Satay - reichhaltige Auslage

Am 23. Lande ich abends in KL. Hier war ich schon so oft und ich habe noch ganze 3 Tage, aber dies ist für die meisten Ziele wieder zu wenig. In 30min fährt ein Bus direkt vom Flughafen in die schöne Kolonialstadt Melaka. Hier war ich schon vor 4 Jahren, aber es sind nur 3h Fahrt und da Wochenende ist, findet der berühmte Jonker Street Night Market statt. Also Ticket gekauft und los geht’s.

Melaka liegt südlich von KL und ist Namensgeber der Straße von Malakka. Die Handelsstadt unterscheidet sich mit ihren Sehenswürdigkeiten stark von anderen gesichtslosen asiatischen Städten. Schon früh wurde sie von Arabern, Indern, Chinesen, Portugiesen, Holländern und Engländern kolonialisiert und gilt als Wiege von Malaysia. Melaka zählt heute zum UNESCO Kulturerbe mit  dem herausragenden Chinatown und den Handelshäusern, die holländischen Kolonialbauten am roten Platz, die portugiesischen Festungen, indischen Tempel und die erste malaysische Moschee.

Nachts teile ich mir vom Busbahnhof zwei Taxis mit 2 deutschen Pärchen da kein Bus mehr fährt. Leider kommen wir alle in unterschiedlichen Hostels unter, da durch das WE alles recht voll ist, die Besitzer schlafen oder auf dem Nachtmarkt sind. Ich komme im 14 Betten Dorm unter. Als wir über den Markt schlendern wird schon abgebaut, aber die Bar mit nur zwei Tischen bei mir gegenüber ist ein guter Treffpunkt, um mit Leuten bis in die frühen Morgenstunden ins Gespräch zu kommen.

An den nächsten 1,5h Tagen schaue Ich mir die ganzen Sehenswürdigkeiten an. Das friedliche Miteinander der unterschiedlichen Religionen ist toll. Mit dem Rad erkunde ich Stadt und Flussufer. Abends geht es über den riesigen Jonker Street Night Market. Am Wochenende ist hier die Hölle los, hauptsächlich asiatische Touristen. Daraus folgen sicherlich die vielen blinkenden Hello Kitty Rikschas mit lauter Musik in der Stadt.

Mit dem Rückflug im Genick versuch ich nochmal das gute chinesische, indische und malaysische Essen auszukosten. Indisch vom Bananenblatt, chin. Dim Sums oder Fondue im legendären Capitol Satay. Die Schlange hier ist riesig, da ich alleine bin  geh ich vor und setz mich an einen Tisch mit 2 Chinesen aus Kuching (standen 2h an). In der Mitte brodelt die Erdnusssoße und hinter uns allerlei Fleisch-, Fisch- und Gemüsespieße.

Dann fahre ich spät nachmittags diesmal mit dem Linienbus (durch die Einbahnstraßen fährt dieser nur eine Runde und ich erstmal in die falsche Richtung und brauche letztlich 1h) zum Busbahnhof und weiter nach KL. 

20Mai
2014

20.05.-23.05. Boracay

blaues Wasser – weißer Sand – grüne Palmen

Überfahrt Coron - San Jose Tricycle Überfahrt Caticlan - Boracay              die Wanna-Massage-Gang Ich - Mark - Niall - Paul

Die 8h Überfahrt von Coron nach Mindoro ist recht holprig, bei hohen Wellen wird man auf dem Deck ohne Bänke hin und her geschaukelt. Dann weiter mit dem Van auf die andere Seite der Insel nach Roxas und auf die große Nachtfähre warten nach Caticlan auf Panay. Zum Schlafen habe ich mir eine Tablette eingeworfen und früh 5:00, 1h nachdem die Fähre ankommen sollte, weckt mich ein Hafenarbeiter. Alle Menschen, Busse und LKW’s sind schon weg, gruselig. Von hier geht es weiter auf die kleine vorgelagerte Insel Boracay - das Top 1 Ziel auf den Philippinen, von mehreren Travellern wurde ich gewarnt, Flughafen direkt daneben, überlaufen, teuer, zu viele Kurzurlauber, Russen, Koreaner, Partymeile… Aber ich such mir ein kleines Hostel am untersten Rand des Strandes, hier ist es noch recht ruhig und man soll den alten Geist von Boracay noch spüren.

Da die Nacht auf der Fähre kurz war, leg ich mich nochmal hin und erkunde dann den langen Strand. Der weiße feine Sand, das klare erfrischende blaue Wasser und die Schatten spendenden Palmen sind wirklich perfekt. Klar es sind viele Touristen unterwegs, aber auf dem 4km langen zusammenhängenden weißen Streifen verteilt sich alles. Der Strand ist auch breit, im Wasser ankern oder kreuzen viele Segelschiffe und die Flaniermeile ist durch Restaurants und Hotels von der Straße und dem Verkehr abgeschirmt.

Zum Tauchen wird die Yapak Wall empfohlen, da diese starke Strömung aufweist und sehr tief liegt, soll man zunächst einen anderen Tauchgang durchführen. Im 8. Diveshop kann ich schließlich nur die Wall für morgen buchen. Beim Volleyball (Springen geht nicht) zum Sonnenuntergang treffe ich Paul von Siquijor wieder. Er ist hier mit Mark und Niall (Schottland, Irland – grauenhaftes Englisch) und 2 Mädels unterwegs. Abends ziehen wir um die Häuser.

Yapak Wall, mein bislang tiefster Tauchgang mit 37m, aber durch 17min auf dieser Tiefe auch mein kürzester, am Ende waren noch 7min Safty Stop nötig. Eigentlich wollte ich noch auf die Nachbarinsel Carabao mit den Locals übersetzen, aber da ich Paul getroffen habe, ziehe ich in deren Zimmer um und bleibe hier. Die beiden Tage hänge ich in der Matte zw. Palmen, es gibt kühles Bier, Barbecue am Strand und abends Clubs und Bars.

Der letzte Tag auf Boracay ist für mich leider auch der letzte Tag auf den Philippinen. Vielleicht ist das der Grund, warum ich mich nur schwer trennen kann und den Weg nach Kalibo zum Flughafen mit Tricycle, Boot und Van zu knapp einschätze. Am Schalter steht schon ein „geschlossen“ Schild, aber ich darf noch mit, puh.

Am Ende haben mich die Philippinen mit ihren 7107 Inseln wieder in den Bann gezogen. Die Menschen hier sind super freundlich und sprechen alle gutes Englisch; der öffentliche Transport (im Norden hat es mich noch genervt) ist super mit Sikat-Sikat (Fahrrad-Rikscha), Tricycle, Habal-Habal (Tuk-Tuk) und den farbenfrohen Jeepneys; das Christentum und die kolonialen Orte sind so einzigartig für SOA; es gibt noch viele paradisische Tauchplätze und insgesamt soviel verschiedenes zu erleben.

Bye Bye, ich komme wieder.

19Mai
2014

13.05-19.05. Coron Teil 2

Schiffwracks – See im See – Giraffen

 Barracuda Lake - Zugang Barracuda Lake Krystal Lodge - Essen vom Markt Calauit Safari Tour - Sunrise Calauit Safari Tour - Crew Calauit Island - die Gruppe Calauit Island - Giraffen Calauit Island - Giraffe Calauit Island - lange Hälse Calauit Island - Fütterungszeit Calauit Island - Zebras Calauit Island - Zebras Calauit Island - Babyaligator Calauit Safari Tour - Schnorcheln Calauit Safari Tour - East Tangat Wreck Calauit Safari Tour - Lionfish Calauit Safari Tour - Anemonenfische Calauit Safari Tour - Schnorcheln Calauit Safari Tour - Boxfish Black Island Black Island Black Island Black Island Black Island Black Island Black Island - Lunch Black Island Black Island Calauit Safari Tour Coron Town - 2x 300m Sipline Coron Town - Sunset Coron Town - Sunset

 

16.05. Gestern konnte ich nach Abklappern mehrerer Dveshops noch eine Tauchtour klarmachen. Diesmal mit meinem eigenen Divemaster. Vor den tollen Schiffwracks Akitsushima und Kogyo Maru waren wir in dem einmaligen Barracuda Lake auf Coron Island tauchen. Die Besonderheit liegt in den zwei Schichten aus Salz- und Süßwasser auf ca. 12m Tiefe. Die Spiegelung wirkt wie ein See im See. Auch die Temperatur schwankt zw. 26 und 38Grad. In 33m Tiefe gibt es auch noch eine Höhle mit einer kühlen Frischwasser-Quelle.

17.05. Eigentlich hab ich jetzt die wichtigsten Dinge auf Coron gesehen, aber das nächste Boot nach fährt erst am Montag. Die letzten Tage hab ich schon vergeblich versucht die Calauit Tour zu buchen. Jetzt hat es für morgen geklappt und ich bin froh, als abends die Tour auf Sonntag verschoben wird. Nach all den Touren und zeitigem Aufstehen, freue ich mich auf einen chilligen Tag in der Hängematte. Ich shoppe, kaufe Lebensmittel auf dem Markt, koche und lese in der Matte wiegend mit Blick auf das Meer.

18.05. schon 4:00 früh legt das Boot Richtung Calauit Island Safari Park ab, denn vor uns (5 Gäste, Guide, Bootsmann) liegen 4h Fahrt. Der Park, der sich über die ganze Insel erstreckt, wurde 1976 gegründet mit zum Teil hier geborenen Giraffen und Zebras. Ich bin etwas enttäuscht, da die Tiere sich um die Rangerstation scharen und domestiziert wirken, auch die tristen Gehege bzw. Käfige von Schildkröte, Stachelschwein und Co. wirken wie im Zoo. Trotzdem ist das absolute Highlight die Fütterung der Giraffen.

Auf dem Rückweg stoppen wir noch bei Schnorchelplätzen,zwei Wracks, Korallengärten und der Black Island mit einem Höhlensee. Nach einem langen Tag kehren wir erst zum Sonnenuntergang in den Hafen ein. Hier machen wir noch zusammen spontan das neue Ziplining über 2x 300m. Abends Essen mit Jeff.

19.05. Nach dem gestrigen Wellen in den flachen Buchten, habe ich heute etwas Respekt vor der 8h Überfahrt übers offene Meer nach San Jose auf Mindoro, insbesondere, als ich das kleine Holzboot sehe.

16Mai
2014

13.05.-19.05. Coron Teil 1

Schiffwracks – See im See – Giraffen

Coron Island aus der Luft Propellermaschine Coron Town Coron Town Coron Town - Hafen Coron Town - Hafen Coron Town - Hafen Steg zur Krystal Lodge Krystal Lodge Krystal LodgeWracktauch-Tour Tauchtour Tangat, Olympia Maru, East Tangat Tangat, Olympia Maru, East Tangat Tangat, Olympia Maru, East Tangat Tangat, Olympia Maru, East Tangat Tangat, Olympia Maru, East Tangat Wracktauch-TourWracktauch-TourBootstourBootstourBootstour - LunchBootstour - LunchBootstour - SchnorchelnBootstour - Nemo Kayangan LakeKayangan LakeKayangan LakeKayangan LakeKayangan Lake - ShrimpKayangan Lake - Höhle

Coron, das Synonym für Wracktauchen. Am 24.09.1944 wurde hier die japanische Versorgungsflotte bei einem amerikanischen Luftangriff versenkt. Heute zählt Coron laut Forbes Magazin zu den 10 besten Tauchplätzen. Nachdem schon 2010 Traveller hiervon geschwärmt haben und meine Fähre am Anfang der Reise ausgebucht war, fliege ich nun endlich von Cebu an diesen abgelegenen Ort.

Nach einer Odyssee an Public Transport und gefährlich schwindendem Zeitpuffer muss ich mein Gepäck auf 10kg trimmen, alles Schwere landet im Handgepäck und diesmal werde sogar ich gewogen. Der Flieger muss wirklich klein sein oder der Sprit ist knapp. Nach dem Flug über zahlreiche (fast) unbewohnte Inseln und einer 1,5h Fahrt durch die Natur lande ich in Coron City. Der LP hatte mich schon vorgewarnt, dass man sich fragt, ob dafür die Reise wert war. Es gibt keinen Strand, nur vollgebaute Ufer mit Stelzenhäusern und geschäftige Gassen. Nach einer Weile, als ich mich etwas eingelebt habe, lerne ich den Ort zu lieben und die wahren Schätze liegen unter Wasser.

Das Backpacker-Sea Dive Resort ist leider schon ausgebucht und ich finde nach einiger Suche die charmante Krystal Lodge. Im Gegensatz zu den Betonhosteln ist diese zwischen Stegen im Wasser auf Stelzen gebaut. Es wirkt etwas rustikal und ich fühle mich, als wäre ich der einzige Gast. Abends organisiere ich noch einen Tauchtrip für morgen mit Carlos aus Chile, was schwieriger ist als gedacht, da allen Shops die Kunden fehlen (bis auf Sea Dive) und es sich erst ab 2 Personen lohnt.

14.05. Zu viert - Divemaster, Bootsmann, Carlos und Ich – fahren wir im kleinen Holzboot zu den entfernten und verstreuten Wracks der Tangat, Olympia Maru und East Tangat. Wow, ich habe schon paar Wracks betaucht, aber das hier ist eine Nummer größer. Riesige Schiffe bis 160m Länge, in Tiefen bis 33m, mit labyrinthischen Gängen und Räumen zum Durchtauchen, Bulldozer, Panzer, Boiler, Tarnnetze, Kanonenstand… Ein Traveller hatte es mal mit einer National Geographics Doku verglichen. Abends waren Carlos und Ich noch Essen und lange Billard spielen. Carlos fliegt morgen zurück und ich habe eine Islandtour gebucht.

15.05. Die ganztägige Bootstour A führt uns in einem überfüllten Boot mit vielen Asiaten und 5 Weißen zu schönen Schnorchelplätzen, Inseln, Stränden, einem lauschigen Mittagsplätzchen mit gegrilltem Fisch und dem Kayangan Lake auf Coron Island (Coron City wurde von hier irgendwann nach Busuanga Island verlegt um die Schwalbennester zu schützen (zum Ernten), verwirrend) Der Süßwassersee ist extrem klar und tief mit tollen Felsformationen und Höhlen. Abends gehen wir (die Weißen) zusammen noch Essen. Lustig war Claudio aus Brasilien, der kein Wort Englisch konnte (wirklich, nicht mal sowas wie Tomate) und trotzdem mit Händen und Füßen munter losplapperte.

12Mai
2014

12.05. Oslob

Whale Sharks – Hirnsuppe – Ruinen

Überfahrt nach Lilo-an Anzahl der zugelassenen Passagiere ? wie im Zoo vom Fuettern angelockt Whale Shark Whale Shark Whale Shark Whale Shark Whale Shark Whale Shark Whale Shark Whale Shark Whale Shark Tumalog Falls Tumalog Falls     die FilipinosOslob

Vom Whale Shark Watching in Oslob hat mir ein Filipino im Hayahay erzählt. Dies gibt es erst seit 2012 und steht noch nicht im LP. Ich war zunächst etwas hin und hergerissen ob ich es überhaupt mache, da im Gegensatz zu Donsol (hatten wir 2010 gemacht) hier die Haie angefüttert werden und es sich bissel wie im Zoo anfühlen soll. Da ich die Haie aber so beeindruckend fand und es praktisch auf dem Weg liegt, habe ich mich doch dafür entschieden.

Wieder einmal 6:00 früh aufstehen, denn 6:30 will ich schon im Wasser sein, bevor die meisten Touristen kommen. Mit einem kleinen Boot und 2 Paddlern fahre ich raus und habe 30min Zeit zum Schnorcheln. Die asiatischen Touristen bleiben zum Glück alle mit ihren Schwimmwesten in den Booten sitzen und schauen von hier zu, wie die Haie gefüttert werden.

So klar und so nah hatte ich die Haie in Donsol nicht gesehen. Die Ausmaße dieser größten Fische der Meere ist schon überwältigend, man beachte die kleinen Schnorchler auf den Fotos im Vergleich. Aber ständig muss ich aufpassen, dass ich nicht von einem Bootsausleger am Kopf getroffen werde oder den Walhaien ausweichen und die schräge Position durch das Anfüttern wirkt etwas unnatürlich. Aber hey, ich schwimme auf nächster Nähe mit Walhaien!

Dann leg ich mich kurz nochmal hin, zum Glück hab ich das Zimmer für 24h. Ich muss erst abends in Cebu City sein und so schaue ich mir noch einen Wasserfall und alte koloniale Ruinen in der Nähe an. Ich habe schon recht viele Wasserfälle gesehen und nix besonderes erwartet, aber die Tumalog Falls zählen definitiv zu meinen Favoriten. Ich habe mich gefühlt wie bei einer Landschaft aus Avatar. Zu den Fällen gelangt man durch eine kleine Schlucht mit riesigen Bambushalmen und dann eröffnet sich vor einem ein milchig-blauer Pool mit schwimmenden Flößen und ein gigantischer Vorhang aus feinen Wasserkaskaden mit ca. 50m Höhe oder mehr, gekrönt von umherschwirrenden zwitschernden Vögeln. Leider habe ich meine Speicherkarte der Kamera im Zimmer vergessen. (Kathy aus Hongkong hat mir ein Foto geschickt) Dann werde ich von einer großen philippinischen Familie eingeladen, die hier einen Ausflug macht und so viele Hände hatte ich gar nicht, um all die angebotenen Sachen zu halten - getrockneten salzigen Fisch, 4 Becher mit Rum (11:00), Kokossaft, süßer Reis, vom Schweinekopf habe ich versucht möglichst magere kleine Teile zu erwischen und bei der dunklen Suppe, in die ich meinen Reis tunken sollte, wurde mir erst nachher erzählt, dass hier das Hirn von dem Schweinekopf drin ist. Den restlichen Reis hab ich dann lieber pur gegessen.

Auf dem Rückweg klopf ich an einem Pick-Up an, ob ich mitgenommen werden kann zur Hauptstraße. Im Auto sitzen 4 nette (Arzt aus Las Vegas, ein Filmstar und 2 Make-Up Artists) Filipinos, die Urlaub machen und auch erst abends in Cebu sein müssen. Wir fahren zusammen zu den kolonialen Ruinen nördlich von Oslob und die 4 waren mir dankbar über den Tipp. Sie hätten mich auch bis Cebu mitgenommen, aber leider sind meine Sachen noch im Zimmer in der anderen Richtung, wollten sogar zurück und es holen, hätte aber noch packen müssen. Die Leute sind hier wirklich alle supernett.

Esse was und fahre mit dem Bus zurück zum Zimmer, packe alles und stell mich wieder an den Straßenrand für den Bus. Will eigentlich irgendwo vor Cebu City übernachten, da die Stadt furchtbar ist, aber so richtig überzeugend sind die Orte am Wegesrand auch nicht und ob ich ein Hostel finde ist auch fraglich. Also fahre ich bis Cebu City. Morgen früh geht von hier mein Flug nach Coron, dem Wreck-Dive Mekka. 

11Mai
2014

07.05.-11.05. Siquijor

Casa Miranda – Inselfeeling – Wasserfälle

Tricycle Parking Area Casa Miranda Beach Casa Miranda Beach Casa Miranda Beach Casa Miranda Beach Casa Miranda Casa MirandaSiquijor Ring Road centuryold Balete Tree Cambugahay Falls Cambugahay Falls San Isidro Labrador Church San Isidro Labrador ChurchSan Isidro Labrador Church San Isidro Labrador Church ältestes Konvent in Lazi Barbershop Opening Nemo Pipefish Lionfish Sunset Gewitterfront Sunset Boattrip Paul - Timothée - Kandra - Ich Moped Ride ohne Worte Cantabon Cave Cantabon Cave Cantabon Cave Cantabon Cave Cantabon Cave Cantabon Cave Cantabon Tricycle Transport Siquijor Ring Road Cock Fight Tricycle

Ich schlafe so lange wie möglich und checke Punkt 12 aus. Nach der Überfahrt leihe ich mir am Hafen in Siquijor Town ein Moped. Ich will in das 10km entfernte San Juan, Niels hat mir hier das JJ‘s Backpacker Village empfohlen (Dormbed ohne WiFi 350P). Die nächsten Tage ist alles restlos ausgebucht und das ist das Beste was mir passieren konnte, denn nur 400m weiter liegt die Casa Miranda. Es gibt nur 8 Zimmer, alle mit eigenem Bad und WiFi (was für Backpacker oft wichtiger ist als Dusche oder Klospülung) für 300P. Ich fühle mich sofort wohl an diesem Ort. Es gibt Hängematten, Palmen, Strand direkt vorm Haus, gutes günstiges Essen und Bier, die Insel ist überschaubar und kann in 72km umrundet werden, man kann Tauchen, Höhlenwandern, an Wasserfällen schwimmen. Alles geht entspannt aufs Zimmer und Bezahlung erst am Ende. Es wirkt so herrlich natürlich und untouristisch – der perfekte Ort. Hinzu kommen die 3 supernetten Leute, die ich hier kennen lerne und mit denen ich die nächsten 5 Tage gemeinsam verbringe, Timothée (FR), Paul (UK) und Kandra (CA).

08.05. Kandra ist früh tauchen und wir machen uns nach einem chilligen Vormittag zu dritt auf nach Osten zum jahrhundertealten Balete Tree, unterhalten uns in kleiner Hütte lange mit Locals, baden und swingen in den türkisblauen Kaskaden der Cambugahay Falls. In Lazi steigen wir auf den etwas brüchig anmutenden Glockenturm der Kirche und besuchen das älteste Konvent der Philippinen. Abends Ausklang mit Bier und Rum (die Flasche 65cent) am Strand.

09.05. Heute ist Friseursalon-Eröffnung genau unter meinem Zimmer mit Kaffee, sweet Rice und Jackfruit und bis Mittag kostenloser Haarschnitt. Ich nutze die Gunst der Stunde, war schon längst überfällig. Danach gehen wir zusammen schnorcheln, den Rest des Nachmittags verbringen wir mit Warten in einem Resto auf unser Essen. Abends fahren zum Sonnenuntergang ein paar Kinder mit dem Boot raus und ich springe spontan mit rein, in einem Touri-Hot-Spot wäre sowas nicht möglich. Man erahnt schon das Unwetter, welches uns später noch ereilt. Abends findet noch eine Party mit großer Liveband statt, jeder Local hat schon den ganzen Tag davon geredet. Zum Glück sind viele Planen gespannt und das richtige Unwetter startet erst nachdem wir wieder in der Casa Miranda sind.

10.05. Wir bringen Kandra, die heute leider schon fährt, zusammen zum Hafen, ich geb mein Moped ab, danach steuern wir ins Landesinnere zur Cantabon Cave. Mit Helm und Lampe kraxeln wir wiedermal mehrere Stunden durch einen unterirdischen Fluss mit 2 Guides (bezahle dafür nur knapp über 3€). Durch die engen Räume, welche durchweg mit Stalaktiten und Stalakmiten übersät sind, ist der Charakter völlig anders zu den Vorangegangenen. Abends lecker BBQ mit Karaoke am Strand.

11.05. Nach einem letzten chilligen Vormittag in der Casa Miranda finden wir nach längerer Suche die Cock Fight Arena von Siquijor Town. Da in SOAsien die Zeitrechnung etwas anders funktioniert (Filipinotime) bekomme ich gerade noch die Begutachtung der Hähne mit, bevor ich 14:00 die Fähre von der Insel nehme. Die direkte Fähre nach Oslob, meinem nächsten Ziel, wurde leider wieder abgeschafft und ich muss mit dem Boot zurück nach Dumaguete, dann Bus nach Sibulan, Boot nach Lilo-An und schließlich wieder den Bus nach Oslob, voilá.

06Mai
2014

04.05.-06.05. Dumaguete

Cock Fight – Smoky Street – Apo Island

Dumaguete Dumaguete Dumaguete - Habal Habal Siesta Negros - Küstenstrasse Inland Negros Island Weg zu den Twin Lakes Twin Lake NP Pfad zum 2.Twin Lake Twin Lake NP Cock Fight Arena Cock Fight Wetten Cock Fight Cararoro Falls Allee an der Kueste Negros - Kirche Anleger Bais City Negros - Hinterland Negros - Hinterland Valencia - Red Rock River Valencia - Smoky Street Valencia - Red Rock Waterfall Valencia - Swimming Pools Valencia - Hot Springs Apo Island - Dive Boat Apo Island - Dive Boat Apo Island Apo Island Dumaguete - Hayahay Dumaguete - Locals Bar

Dumaguete wird im LP als untouristische Abenteuer-Hauptstadt und perfekter Ausgangspunkt für Tauchen, Trekking, Höhlen und Wasserfälle angepriesen. Zunächst bin ich aber erst einmal von der Stadt etwas ernüchtert. Hier gibt es wirklich kaum Touristen und ich gehe in ein Hotel am Markt, da mir das 2km entfernte Hostel mit meinem Fuß zu weit weg ist. In einem Hotel und ohne Tour lernt man aber schwer Leute kennen und in den Bars sehe ich nur alte Amis mit jungen Filipinas (einer erzählt mir, dass dies die Stadt mit dem höchsten Zuwachs ist).

Am nächsten Morgen leihe ich mir ein Moped aus und erkunde die Gegend auf eigene Faust - Erstes Ziel: Twin Lakes NP. Zuerst entlang der Küste, dann über die Berge vorbei an Palmen, Farmern, Wasserbüffeln und tollen Ausblicken gelange ich zu den zwei schönen Kraterseen eines alten Vulkanes, umringt von steilen Berghängen. Die Temperatur ist hier etwas erträglicher und das Wasser schön kühl.

Nächstes Ziel: Casaroro Waterfalls bei Valencia. Auf dem Weg komme ich an einer Halle vorbei mit unmengen davor geparkter Mopeds. Ich schaue nach und kurz darauf sitze ich inmitten einer wild wetteifernden Meute bei einem Hahnenkampf. Sonntag in den Philippinen ist Cock Fight angesagt und überall im Land zu finden. Ich sitze neben der einzigen Frau in der ganzen Arena, welche mir bereitwillig das System erklärt. Vor dem Kampf schreien alle den Namen ihres Favoriten, zeigen mit den Fingern den zu wettenden Betrag bis man sich einig wird, am Ende werden die zerknüllten Geldscheine zugeworfen. Im letzen Sonnenlicht schaffe ich es gerade noch so zum Wasserfall.

05.05. 6:00 Ich muss früh raus, um rechtzeitig im 1,5h entfernten Bais City zu sein. Dies ist der Ausgangspunkt für Whale & Dolphin Watching Touren. Zwischen Negros und Cebu wurden mehr als irgendwo anders beobachtet. Am Wochenende konnte ich nicht in der Info nachfragen und daher versuche ich jetzt direkt mein Glück. Leider habe ich keins, ich sehe noch ein volles Boot abfahren, aber die nächsten Tage stehen leider keine Touren an und alleine will ich das Boot für 20 Personen auch nicht bezahlen. Das ist der Nachteil bei wenig Touristen. Etwas eingeknickt fahre ich gar nicht erst weiter nach Mabinay mit seinen 400 Höhlen, sondern zurück nach Valencia zur Smoky Street (vulkanische Schwefeldämpfe), den Redrock Waterfalls mit Swimming Pools und Hot Springs. Abends wieder ins Hayahay mit Livemusik.

06.05. 6:00 Wollte gestern noch eine Whaleshark-Dive-Tour buchen, aber min. 4 Personen, aber wir waren nur zu dritt. Entscheide mich jetzt spontan für Apo Island mit 3 Tauchgängen. 7:30 ist Start. Von Dauin nehmen wir das Boot zur kleinen Apo Island. 3 herrliche Tauchgänge, Wall-Dive und Drift-Dive mit wahnsinniger Sicht, Schildkröten, Skorpionfishs und Seasnakes. Ein kleines Negativerlebnis mit Adrenalinschub: Der Knopf zum Aufpumpen des BCD’s klemmte schon beim ersten Tauchgang, eigentlich wollte ich, dass es getauscht wird, da alles funktionierte, hab ich dann abgewunken. Beim 3.Tauchgang pumpt sich meine Weste plötzlich voll auf, Luftablassen an 2 Ventilen und wildes paddeln mit den Flossen hilft nichts, ich schieße einfach an die Oberfläche. Zum Glück waren wir die letzten Minuten nur auf 6-8m und nicht wie am Anfang noch auf 27m, dann wären die Folgen schon kritisch gewesen.

Auf der Tour lerne ich Bertrand und Niels kennen. Niels erzählt mir von Siquijor, nur 1 Bootsstunde von Dumaguete entfernt. Eigentlich wollte ich ja noch nach Dauin und Sipalay mit insgesamt 9h Fahrt, aber nach der letzten 30h Tour will ich die Strecken und Ziele reduzieren. Auf Siquijor gibt es auch Palmen und weiße Strände und Dauin hab ich mit Apo Island auch schon abgehakt.

Für abends verabreden wir uns zu Dinner mit Livemusik im Hayahay und nach einigen Bier ziehen wir in eine lokale Bar weiter. Jetzt finde ich es schade, dass ich morgen schon wieder weiter ziehe.

03Mai
2014

02.05.-03.05. Sagada->Dumaguete

Zu Land-zur Luft-zu Wasser

Start Jeepney Sagada im Jeepney Tricycles in Bontoc Cebu City das erste Mal wieder Meer seit Wochen Fähre mit Blick auf Negros

Mein eigentlicher Plan war mit der Fähre von Manila nach Coron Island am 02.05. zu fahren. Leider ist diese schon ausgebucht und die nächste fährt erst in 2 Wochen wieder. Den ganzen Nachmittag versuch ich mir mit dem LP einen neuen Plan zu machen. Das Internet funktioniert nirgends und ich kann keinen Flug buchen. Naja, ich nehm auf jeden Fall erstmal den Nachtbus nach Manila. Am Ende lande ich dann in Dumaguete, Negros mit folgender Reiseroute:

02.05. von Sagada 11:00 Jeepney nach Bontoc; 13:00 Van nach Banaue. Hier hab ich wieder Internet und buche einen Flug für morgen von Manila nach Cebu City auf Cebu. 22:00 Nachtbus nach Manila; 5:00 früh Ankunft. Dann Jeepney, LRT, Jeepney zum Flughafen; 7:15 Flug nach Cebu City; 8:40 Landung. 3 Jeepneys zum südlichen Busbahnhof; 11:00 Bus nach Lilo-An 4,5h Fahrt; 16:00 Fähre nach Sibulan auf Negros; 16:30 Jeepney nach Dumaguete. Insgesamt 30h von Sagada bis hierher, uff, jetzt bin ich total knülle.

 

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